Hilfsprojekt in Nepal

Eine Herzensangelegenheit, die nicht vordergründig mit uns als Firma zu tun hat: Stephan Vocke, u.a. Geschäftsführer der swedex GmbH, engagiert sich seit seinem ersten Besuch in Nepal zusammen mit seiner Frau Sybille für den Bau einer Schule in Ramechhap, einem Bergdorf, aus dem der Sherpa (Bergführer) der Vockes stammt, der sie bei ihrem ersten Besuch bei der Umrundung des Annapurna-Gebietes im Himalaya begleitete.

 

Rückblick: Im April 2015 wurden Ramechhap und anliegende Bergdörfer zu 90 % von einem Erdbeben zerstört. Hilfe bleibt aus, da die Straßen nicht passierbar sind. So spenden die Vockes spontan 3.000 USD, um den ersten Helikopter mit Hilfsgütern zu sponsern und starten bei Familie, Freunden und auch Lieferanten eine weitreichende Spendenaktion, die über 30.000 Euro einbringt. Trotzdem geht der Wiederaufbau anfangs nur schleppend voran.

 

Umso erfreulicher ist es, dass sich letztendlich alle Mühen gelohnt haben. Denn dabei ist nicht nur eine Schule entstanden, sondern ein Ort, an dem die Kinder wieder gemeinsam lachen können. Ein Ort, an dem sie wieder Hoffnung schöpfen und voller Zuversicht in die Zukunft blicken können. Sybille und Stephan Vocke waren anlässlich der Eröffnung der Schule vor Ort und haben ein paar persönliche Worte zu ihrem Besuch gefunden:

 

„Wir freuen uns sehr, endlich bekanntgeben zu können, dass wir am vergangenen Freitag erfolgreich unser Hilfsprojekt in Nepal mit der Eröffnung ‚unserer' neuen Schule abgeschlossen haben. Nepal gehört zu den ärmsten Ländern der Welt und wurde gerade durch die Erdbeben in 2015 sehr getroffen. Durch einen befreundeten Sherpa (Bergführer) trafen wir damals auf das abgelegene Bergdorf Deurali im Bezirk Ramechhap auf 2.700 m Höhe und entschlossen uns zu dem Aufbau einer neuen Schule für ca. 30 Kinder. Die neue Schule weist heute 6 Klassenzimmer auf, die wir des Weiteren auch noch mit Lernmitteln (Blöcke, Stifte, Whiteboards, Musikinstrumente etc.) ausgestattet haben

Obwohl die Schule schon vor 3 Monaten fertiggestellt wurde, lehnten die Dorfbewohner eine Nutzung bis zu unserer gemeinsamen Eröffnung ab. So wartete am Freitag das gesamte Dorf auf unsere Ankunft und wir wurden als nepalesisches Zeichen für Dankbarkeit und Ehrerbietung mit Seidenschals im wahrsten Sinne des Wortes überhäuft. Leider kann man nicht allen Hilfsbedürftigen auf der Welt helfen und es ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber jeder kann seinen eigenen persönlichen Beitrag nach seinen Möglichkeiten leisten. Wir haben das für uns getan und sind stolz auf unsere Freunde und Bekannten, die uns hierbei unterstützt haben. Sicherlich werden wir weiterhin mit Nepal und dem Dorf verbunden bleiben.“

 

Wer sich ebenfalls sozial engagieren und die nächsten anstehenden Projekte unterstützen möchte, kann sich gerne unter www.rdg-rotary.de informieren. Auch Sachspenden werden sehr gerne und dankend angenommen.